Somavara 11

Montag ist der Tag des Mondes und auch Shivatag. Shiva steht unter anderem für Transformation. Ein wunderbarer Tag zum Reflektieren über meine Woche vom… 18. bis 24. Oktober 2021.

entwickelt Abstand zu sozialen Medien gewertschätzt spontaner Schwimmbadbesuch yogagelebt Raumpflege, Meditation, Harmonium spielen ausgeschwärmt zur Sommerrodelbahn verbündet mit der schon bestehenden aber auch mit der werdenden Familie

Heute ist Mittwoch statt Montag. Macht nix. Am Montagvormittag hatte ich Besuch von einer Yoga-Interessentin. Der Rest des Vormittags war „grübelig“ und ich hatte das Gefühl, mal wieder „nichts geschafft“ zuhaben. Was natürlich Quatsch ist. Selbst wenn- es darf ja auch mal Tage geben an denen eben „nichts“ passiert. Und auch gestern kam ich einfach nicht dazu, meinen Beitrag fertigzustellen. Nun aber…

Die letzte Woche startete ich mit einem „Ich bin dann mal draußen…“- Beitrag bei Instagram. Ich selbst bin vermutlich die Einzige, die diesen Beitrag als Metapher verstanden hat.. Spätestens mit diesem Beitrag wird es dann klar. Ich habe aktuell keine Lust mehr auf Instagram. Ich war ja ohnehin recht sparsam geworden mit Beiträgen. Eine Weile hatte ich mich an Storys probiert, eine Weile hatte ich daran tatsächlich auch Spaß. Im diesjährigen Schwedenurlaub nahm ich mir vor, nur noch ohne Hashtags und Beschreibungen zu posten. Aber auch das verflog nun ganz schnell. Ich habe nicht mehr nur „keine Lust“ mehr sondern sehe diese ganze Social-Media-Sache gerade sogar recht kritisch.

Connected aber doch unverbunden

Mich beschleicht das Gefühl, dass es Menschen, die so viel in den „sozialen“ Medien unterwegs sind, immer schwerer fällt sozial zu sein. Das ist schon ulkig. Ich meine damit, es scheint immer schwieriger zu sein, richtige Gespräche zu führen. Echte Kontakte zu pflegen. Live sozusagen. Aber kein Insta-, YouTube- oder gar Telegram Live (hab ich jetzt gelernt- gibt es jetzt auch ganz neu!) sondern eben ein echter Anruf, bei dem man bespricht, wann man sich treffen könnte. Von Angesicht zu Angesicht.

Vielleicht haben meine kritischen Gedanken auch etwas damit zu tun, dass ich nun ein Kind mehr habe. Der Gedanke, dass meine Kinder sozial unfähig werden könnten, ist nicht schön für mich. Wie dem auch sei: Ich mache jetzt erst einmal Schluss mit Instagram. Außerdem faste ich Facebook (jetzt aktuell schon) und ab 1. November darf auch WhatsApp vom Smartphone verschwinden. Ich muss mal wieder ein bisschen „raus“. An die frische Luft.

In diesem Zusammenhang, stieß ich auch auf den Netflix Film „The Social Dilemma“, den ich mir in dieser Woche ansah. Eine Doku soll das sein. In meinen Augen ists das eher nicht. Der Film ist, für mein Verständnis, genau so gemacht, wie eben die sozialen Medien auch arbeiten. Mitreißend, große Gefühle, Musik, die die Szene perfekt unterstreicht. Sag mir doch mal Deine Meinung, falls Du den Film auch gesehen hast. Ruf mich hierfür gerne an oder komm vorbei 😉

So… genug „gesprudel“. Nun blättere ich mal im Tagebuch und schaue nach, was sonst noch so war.

Kind 1 hatte am Montag einen kleinen Unfall in der Schule wegen dem wir beim Arzt landeten. Der war nett und ganz entspannt, mit der Helferin unterhielt ich mich übers Barfußlaufen und Kind 2 beobachte alles ganz genau aus der Manduca heraus. Glücklicherweise war es dann doch nicht so schlimm, wie ich anfangs dachte.

Schulunfall

Mit meiner Mama war ich wieder zum „Zoom Kaffeeklatsch“ verabredet und sprach mit ihr über ihren „Job“ als Patin, über ihre Beziehung zu ihrem Patenkind, meinen Paten, über unsere Beziehung zueinander, über das Patenamt im Allgemeinen, das bei mir gerade ein recht präsentes Thema ist.

Am Mittwoch hätte ich beinahe verbummelt, dass ich zur Teststation muss. Ich hatte bereits alles vorbereitet um in die Badewanne zu steigen, da fiel es mir ein. Aber das Testen war schnell erledigt. Die Damen dort kennen mich inzwischen und wir freuen uns einander zu sehen.

Familien miteinander

Die schwangere „Yogalehrer Kollegin“ (aus Somavara 8) und ich waren in dieser Woche ein paar Mal in Kontakt bezüglich Klamotten und Babyschale und was wir der werdenden Familie weitergeben können. Und die Mama des „Patenkindes“ erzählte mir von der letzten U-Untersuchung und was gerade so los ist. Ich freute mich sehr über dieses Verbundensein.

Verbundenheit erfuhr ich auch wieder in Bezug auf den Geburtstag meines Mannes. Ich wollte ihm gerne einen Maulwurfkuchen vorbereiten, wenn wir uns sonst schon keine großen Geschenke machen. Aber dummerweise gab unser Backofen einige Tage zuvor auf. Kein Problem. Ich durfte zur Nachbarin tapsen, Tortenboden backen, Tee trinken und quatschen. Am nächsten Vormittag kam die Creme oben drauf und am Abend wurde ordentlich geschlemmt, bevor ich zu meinem Yogakurs düste… bei dem mir, muss ich schon zugeben, das Vorüben vom Sonnengruß etwas schwer fiel. Hust hust.

Am Freitag kümmerte ich mich intensiv um das Yogazimmer zuhause. Ich wischte Staub, stellte ein paar Dinge um und so weiter. Anschließend setzte ich mich und meditierte mit Baby in der Mandcua, gefolgt von ein bisschen Harmonium spielen. Eine schöne Bhakti-Praxis. Am Nachmittag kam mir spontan der Gedanke mit den Kindern ins naheliegende Schwimmbad zu gehen. Freitag ist dort nämlich Warmbadetag. Die Idee kam gut an und wir hatten eine schöne Zeit.

Bhakti Yoga

Wir beendeten die Woche mit einem Ausflug zur Rodelbahn und anschließendem Burger essen. Zuhause glotzten Kind 1 und ich noch einen „Mädchenfilm“.

Mensch… da war ganz schön was los in dieser Woche. Schön war sie. Mal sehen, was die Neue für mich bereit hält.

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